Grunauer Gebiet (Mariupoler Kolonien, Planer Kolonien, Preussenplan)

01. Belowesh, (oder auch Bellagwesch), Nr. 20, evangelisch, gegr. 1832
02. Darmstadt
, Nr. 25, russ. Nowgorod, evangelisch, gegr. 1842
03. Eichwald
, Nr. Nr. 15, katholisch, gegr. 1823
04. Elisabethdorf, Nr. 19, russ. Elisawetowka, evangelisch, gegr. 1825
05. Göttland
, Nr. 13, katholisch, gegr. 1823
06. Grunau
, Nr. 6, russ. Alexandronewsk, evangelisch, gegr. 1824
07. Kaltschinowka
, Nr. 22, evangelisch, gegr. 1832
08. Kampenau
, Nr. 10, russ. Kamenskoje, evangelisch, gergr. 1823
09. Kaiserdorf
, Nr. 12, katholisch, gegr. 1823
10. Kirschwald
, Nr. 1, evangelisch, gegr. 1823
11. Kronsdorf, Nr. 5, russ. Kasenoslesk, evangelisch, gegr. 1823
12. Ludwigstal, Nr. 18, russ. Romanowka, evangelisch, gegr. 1828
13. Marienfeld, Nr. 26, russ. Marinopolje, evangelisch, gegr. 1842
14. Mirau, Nr. 11, russ. Mirskoje, evangelisch, gegr. 1823
15. Neuhof
,
Nr. 14, katholisch, gegr. 1823
16. Reichenberg
,
Nr. 9, russ. Bogatowka, evangelisch, gegr. 1823
17. Rosenberg
,
Nr. 7, russ. Rosowka, evangelisch, gegr. 1824
18. Rosengarten
,
Nr. 3, russ. Rajgorod, evangelisch, gegr. 1823
19. Rundewiese
,
Nr. 21, russ. Lugansk, evangelisch, gegr. 1832
20. Schönbaum
,
Nr. 4, evangelisch, gegr. 1823
21. Tiegenhof
,
Nr. 2, russ. Jasinowka, evangelisch, gegr. 1824
22. Tiegenort, Nr. 16, katholisch, gegr. 1823
23. Tiergart, Nr. 17, katholisch, gegr. 1823
24. Wickerau, Nr. 8, russ. Kuznezowka, evangelisch, gegr. 1824

Im Grunauer Gebiet wurden von Mennoniten noch weitere Kolonien gegründet. Einige wurden von Mennoniten aufgelöst und anschließend von Schwaben aus den Kolonien bei Berdjansk besiedelt. Folgende Kolonien wurden im Grunauer Gebiet von Mennonieten gegründet:
Bergtal, gegr. 1836
Friedrichstal, gegr. 1852
Heubuden, gegr. 1841
Schönfeld, gegr. 1837
Schöntal,  gegr. 1838

Die Westpreußen sind in den Jahren 1818 / 1819, ca. 500 Familien in Gruppen zu 5-6 Familien eingewandert und hielten sich zuerst 3-4 Jahre als Arbeiter und Knechte in den Molotschnaer Kolonien auf. Erst dann wanderten sie 1823 / 1824 weiter.

100 Familien kamen aus Württemberg, Baden, Hessen und dem Niederrhein und gründeten die Kolonien: Elisabethdorf (1825), Ludwigstal (1828), Darmstadt (1841) und Marienfeld (1842).

1832 wurden 122 Familien, deren Vorfahren sich 1766 bei Tschernigow angesiedelt hatten, hier angesiedelt und gründeten Belowesh, Kaltschinowka, Rundewiese, Klein- und Großwerder.

Aus dem Chortitzaer Gebiet (gegr. 1789 -1816) kamen ebenfalls Einwanderer und gründeten einige Mennonitendörfer: Bergtal (1836), Schönfeld (1837), Schöntal (1838), Heubuden (1841) und Friedrichstal (1852). Ein Teil der Mennonitendörfer wurde aber wieder aufgelöst. So sind z.B. die Dörfer Heubuden, Luisental und Schöntal von Schwaben aus den Kolonien bei Berdjansk besiedelt worden.

Die letzte Planerkolonie wurde 1848 aus Ansiedlern von Jamburg bei Petersburg gegründet: Neu-Jamburg.

Quelle: Karl Stumpp | Die Auswanderung aus Deutschland nach Russland  in den Jahren 1763 bis 1862, 1995, 7. Auflage, Landmanschaft der Deutschen aus Russland
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