Riebensdorf – eine fleißige Bauernkolonie am Don

Riebensdorf, bei Ostrogorsk, Gouvernement Woronesh, gegründet 1765-1766

Ein Teil der Siedler stammt aus Sulzfeld bei Heilbronn in Württemberg. 11 Familien kamen aus Sachsen, Preußen, aus dem Schwarzwald und Württemberg. Diese verließen Riebensdorf bald, so dass nur noch die Schwaben blieben. Dazu gehörten folgende Familien:

Adam, Belsner, Dederer, Dreher, Friesch, Graf, Karsten, Kepting, Kimert, Lachner / Lechner, Lemmer, Nufer, Scharf, Schneider, Steiger

1850 wütete in der Kolonie ein verheerendes Feuer. Es war nicht möglich genügend Häuser wieder aufzubauen und deshalb wanderten die Einwohner ab 1853 in die neugegründeten Tochterkolonien aus.

Von Riebensdorf wurden folgende Tochterkolonien gegründet:

01. Neu-Hoffnung, Gebiet Taganrog, gegr. 1878
02. Neudorf, Tochterkolonie von Neu-Hoffnung
03. Peter-Paul, Gebiet Stalina, gegr. 1878
04. Dreilingschuter
05. Kappental, Gebiet Stalino
06. Lenintal, Gebiet Stalino, wetlich von Kappental
07. Friedenstal, 2 km südlich von Kappental
08. Reheleschutor, bei Kuteinikowo
09. Woronzowka / Michaelstal bei Jeisk, gegr. 1853
10. Olgenfeld, Gebiet Krassnodar, gegr. 1866
11. Otradowka, Gebiet Krassnodar
12. Kannjschatzkaja, Gebiet Rostow
14. Balabanowka, Gebiet Rostow, gegr. 1888
15. Mariental, gegr. 1867
16. Grafendorf bei Mariental
17. Eigenheim bei Asow, gegr. 1879
18. Neu-Hoffnung, Gebiet Armawir
19. Peter Paul, Sibirien bei Omsk
20. Babeilowka, Sibirien

Quelle: “Die Auswanderung aus Deutschland nach Russland in den Jahren 1763 – 1862″ von Karl Stumpf
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